Wo werden unsere Trafosanfteinschalter eigentlich eingesetzt?

Wo werden unsere Trafosanfteinschalter eigentlich eingesetzt?

Unser Kunde Siemens ist mit rund 22.000 Ampelanlagen jährlich einer der größten Ampel-Produzenten weltweit. In einigen dieser Ampeln findet sich auch unser TSRL wieder.

Im August 1914 ging die weltweit erste elektrische Verkehrsampel in den USA in Betrieb. Acht Jahre später, im Jahr 1922, wurde dann auch in Deutschland der Verkehr erstmals per Lichtzeichen geregelt. Die erste deutsche Ampel stand in Hamburg. Heute sind allein in Deutschland etwa 1,5 Millionen Ampeln im Einsatz. Statistisch gesehen verbringt jeder deutsche Autofahrer zwei Wochen seines Lebens mit Warten an roten Ampeln und kommt unserem TSRL dabei häufig unbewusst ganz nah.

In Ampelanlagen befinden sich Transformatoren zur Spannungserzeugung in den Signalgebern. Beim Einschalten der Trafos kommt es zu einem erhöhten Stromstoß, der der die Bauteile der Anlage beschädigen kann. Um den Einschaltstromstoß (sog. „Inrush“) zu vermeiden, wird unser Trafoschaltrelais (TSRL) benötigt. Trafoschaltrelais, auch Trafosanfteinschalter genannt, sind folglich elektronische Baugruppen, die den erhöhten Einschaltstromstoß beim Einschalten eines Trafos vermeiden.

Trafosanfteinschalter sind Nischenprodukte, mit denen wir etwa 8 % unseres Umsatzes erzielen. Andere Anwendungsgebiete von Trafosanfteinschaltern sind beispielsweise die Steuerung der Lüftungsklappen in der Europäischen Zentralbank in Frankfurt – aber dazu ein anderes Mal mehr…

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